Tag-Archiv für 'sephardisch'

Deine Finger schreiben an den Himmel

Ich kenne da ein jiddisches und ein sephardisches Lied, deren Texte sich in einem Punkt ähneln.
In Oj dortn, dortn heißt es:

Oy, dayne oygelech, vi di shwartse karschelech
Oy, dayne lipelech, vi rosene papir
Un dayne fingerlech, vi tint un vi feyder
Oy, schraybn solstu ofte briv tsu mir (Quelle) (mehr…)

Tres morillas me enamoren en Jaén

Diesmal war ich relativ fix – seit einigen Tagen bin ich Besitzerin des neuesten Albums von Mor Karbasi, Ojos de novia. Es ist nun schon das vierte und ich glaube, es gibt sonst keine Einzelperson oder Band, von der ich alle Scheiben habe. Bei ihr war ich fast von Anfang an dabei und konnte alles mitverfolgen. (mehr…)

Ich geize nicht mit Beispielen

Derzeit lese ich wieder einmal Die gerettete Zunge von Elias Canetti, obwohl ich weiß, dass ich früher oder später von seiner Familiengeschichte sowie von seinem Schreibstil genervt sein werde. Der sprachliche Aspekt interessiert mich halt sehr und schon auf Seite 26 bin ich über ein interessantes Wort gestolpert – ein Verwandter, so heißt es, ist mizquin, geizig. Ich habe sofort an andere mir bekannte Sprachen gedacht, in denen es dieses Wort auch gibt, wobei die Bedeutung etwas abweicht. Dann habe ich ein bisschen hier und ein bisschen da nachgeschlagen und kann nun ein fast vollständiges Bild zeichnen. (mehr…)

Chicago hast du doch erfunden

Das Hauptthema des heutigen Linksalats? Blöde Kommentare blöd aussehen lassen.
Fangen wir an: Queer.de hat angebliche Argumente gegen die Ehe für alle mal ein bisschen unter die Lupe genommen.
Der neueste Artikel im Asexuality Archive erinnert deutsche Leser_innen an die Bielefeld-Verschwörung. Bielefeld ist nun aber zu klein, um das Ganze auf unser Land zu übertragen. Welche Stadt könnten wir nehmen, um „Asexualität-gibt-es-nicht“-Kommentare lächerlich zu machen?
Ganz andere Frage: Wie haben in der Antike griechisch sprechende Menschen Latein gelernt? (Artikel auf Englisch)
Die musikalische Empfehlung des Tages: Dieses sephardische Lied war mir bis vor Kurzem unbekannt, Sängerin und Instrumentalisten ebenfalls. Tolle Interpretation, finde ich.

Eine Taube, eine Märtyrerin und was ist da eigentlich hinter dem Fenster?

Ratet mal, wer neue sephardische CDs hat. ;)
Einmal eine Singstimme, einmal drei und auch ansonsten ganz unterschiedlich. (mehr…)