Tag-Archiv für 'rezension/kritik'

Undercover in der Schlossbibliothek

Ich war ja vor Kurzem wieder einmal in Torino und natürlich bin ich dort auch (wie immer in Italien und Frankreich) auf Bücherjagd gegangen. Zu meiner großen Überraschung fand ich in einem Laden Luna di Luxor von Stefania Bertola. Von der Existenz dieses Frühwerks (erschienen 1989) wusste ich immer, hielt es aber für nicht mehr erhältlich. Nun ist es neu aufgelegt worden, natürlich musste ich es haben, natürlich habe ich es längst gelesen und natürlich habe ich etwas dazu zu sagen. (mehr…)

Der König und seine Geliebte

In einem Kino in meiner Nähe sind gerade Hongkong-Filmtage angesagt und ich habe die Gelegenheit genutzt, um mir Lebewohl, meine Konkubine (Regisseur Chen Kaige, 1993) anzuschauen. Den Film hatte mir viele Jahre zuvor ein chinesischer Freund ans Herz gelegt, wobei ich erst kurz vor dem Gucken erfahren habe, dass es sich um eine Literaturverfilmung handelt, das Buch soll sehr lang und komplex sein. (mehr…)

Mädels, wir müssen umziehen

Na was ist denn das – Stefania Bertola hat ein neues Buch veröffentlicht! Gut, eigentlich hat sie nach Ragazze mancine noch zwei geschrieben, die ich aber beide nicht gelesen habe, weil es sich um ein humoristisches Sachbuch über das Gärtnern und ein Jugendbuch handelt (wobei mich letzteres schon interessieren würde, ich möchte es mir aber nicht extra kaufen). Nun also Ragione e Sentimento, ein neuer Roman meiner Lieblingsturinerin, der sich an Erwachsene richtet. (mehr…)

Viereinhalb Menschen und eine Schildkröte im Urlaub

Als ich das letzte Mal durch die Regalwälder meiner Stammbibliothek wanderte, fiel mein Blick auf einen Namen – Ronja von Rönne. Irgendetwas klingelte, ich meine mich zu erinnern, dass sich vor nicht allzu langer Zeit irgendwelche Leute über sie aufgeregt haben und dass es irgendetwas mit Feminismus zu tun hatte. Um was es ging, weiß ich nicht mehr. Das Buch, Wir kommen, wurde zusammen mit ein paar anderen in meine Tasche gestopft, weil die ersten paar Seiten ganz spannend klangen, und inzwischen habe ich es gelesen. Für eine gründliche Rezension fehlt mir momentan aus verschiedenen Gründen die Zeit und ich habe auch extra nichts weiter über die Autorin oder das Werk gelesen, um ganz unvoreingenommen meine Meinung absondern zu können. (mehr…)

Zurück nach Hongkong

Im November oder Dezember (wahrscheinlich eher November) habe ich mir die 1960er-Trilogie von Wong Kar-Wai (d. h. Days of being wild, In the mood for love und 2046) in der richtigen Reihenfolge und vollständig zu Gemüte geführt. Gestern habe ich aus einer Laune heraus Fallen Angels eingelegt, den ich noch nicht sehr oft gesehen hatte. Bei dem ganzen Geglotze haben sich noch ein paar neue Gedanken eingestellt. (mehr…)