Tag-Archiv für 'okzitanisch'

Tote, Hurerei und mehr

Lange habe ich gesammelt und nun wird es Zeit, den Wortsalat auch mal zu servieren, sonst wird er am Ende noch welk. :)
Eine Bekannte, deren Tochter Musikerin ist, erzählte mir vor einiger Zeit, R. habe immer befristete Stellen in Orchestern und ab und zu auch (mehr…)

Die Stadt will ich nicht, die ist doof

Das artet hier echt in Bloggen über Chrétien de Troyes aus. Aber was soll’s.
Ich lese ja bekanntermaßen gerade zusammen mit jemand anderem den Cligès, eine Stelle hat mich an andere mittelalterliche Texte erinnert und ich habe diese tatsächlich in meinen Unterlagen aus der Studienzeit wiedergefunden (Ordentlichkeit und ein gutes Gedächtnis zahlen sich doch aus).
Es muss im 12. und 13. Jahrhundert irgendwie Mode gewesen sein, zu sagen, dass man sein Liebesglück gegen nichts würde eintauschen wollen, nicht einmal gegen die und die Stadt. (mehr…)

Ich geize nicht mit Beispielen

Derzeit lese ich wieder einmal Die gerettete Zunge von Elias Canetti, obwohl ich weiß, dass ich früher oder später von seiner Familiengeschichte sowie von seinem Schreibstil genervt sein werde. Der sprachliche Aspekt interessiert mich halt sehr und schon auf Seite 26 bin ich über ein interessantes Wort gestolpert – ein Verwandter, so heißt es, ist mizquin, geizig. Ich habe sofort an andere mir bekannte Sprachen gedacht, in denen es dieses Wort auch gibt, wobei die Bedeutung etwas abweicht. Dann habe ich ein bisschen hier und ein bisschen da nachgeschlagen und kann nun ein fast vollständiges Bild zeichnen. (mehr…)

Aktuelle Umfragen und mehr

Den Salat in meinem Kühlschrank bräuchte ich eigentlich gar nicht in den Kühlschrank zu stellen, weil die restliche Küche auch nicht viel wärmer ist. Mein Linksalat soll euch dagegen das Herz erwärmen!
Gegen meine Gewohnheit beginne ich musikalisch: (mehr…)

Okzitanisch-queerer Linksalat

Gestern habe ich mich wieder einmal länger auf den Seiten des Jornalet herumgetrieben und es gab so einige interessante Artikel zu lesen.
Natürlich wurde über die diesjährige Demonstration anlässlich des katalanischen Nationalfeiertags am 11. September berichtet, über den noch immer starken Wunsch nach Unabhängigkeit, der durch die Wahlen am 27. September eine neue Chance bekommen soll, Wirklichkeit zu werden. Warum die Menschen in den okzitanischsprachigen Gebieten so lebhaften Anteil daran nehmen, was in Katalonien passiert, fasst der letzte Satz dieses Artikels gut zusammen: (mehr…)