Tag-Archiv für 'mor-karbasi'

Tres morillas me enamoren en Jaén

Diesmal war ich relativ fix – seit einigen Tagen bin ich Besitzerin des neuesten Albums von Mor Karbasi, Ojos de novia. Es ist nun schon das vierte und ich glaube, es gibt sonst keine Einzelperson oder Band, von der ich alle Scheiben habe. Bei ihr war ich fast von Anfang an dabei und konnte alles mitverfolgen. (mehr…)

Der Linksalat zum Sonntag :)

Die spirituelle Erleuchtung habe ich nicht für euch, aber vielleicht das eine oder andere Interessante.
Die Europeada 2016 ist zu Ende und bei den Herren wie bei den Damen gewann im Finale Südtirol gegen Okzitanien. Hier die genauen Platzierungen zum Nachlesen.
Beim Fußball werden wir mit Flaggen konfrontiert und wer sich so wie ich für die bunten Flatterdinger interessiert, sollte einmal hier klicken, um zu einer Website mit diversen unterhaltsamen Statistiken zu gelangen.
Wer sich hingegen über das Thema A_sexualität schlauer machen möchte und in oder in der Nähe von Münster lebt, kann am 5. 7. einen Vortrag meiner Vereins- und Bloggerkollegin tschellufjek besuchen.
Über Feinheiten und Fiesheiten der französischen Sprache informiert der Gilblog in der Kategorie „Parlons français“.
Mor Karbasis viertes Album Eyes of a bride ist draußen! Hier ist schon mal ein Vorgeschmack.
Denjenigen, die sich nachher das Deutschlandspiel anschauen, wünsche ich viel Spaß. Ich bin verhindert wegen eines Konzerts und zwar wegen meines eigenen.

Eine Taube, eine Märtyrerin und was ist da eigentlich hinter dem Fenster?

Ratet mal, wer neue sephardische CDs hat. ;)
Einmal eine Singstimme, einmal drei und auch ansonsten ganz unterschiedlich. (mehr…)

Noch ein kleiner Linksalat

Ich bin in letzter Zeit wieder auf einige interessante Texte auf fremden Blogs oder anderswo im Internet gestoßen, die ich nun hier sammenln möchte.
Beginnen wir asexi: Dieser Text [en] von Anagnori hat mir sehr gut gefallen (er ist zwar schon älter, aber ich bin jetzt erst darauf gestoßen). Ich kenne zwar nicht großartig viele fiktive Geschichten mit asexuellen Figuren, aber was dier Autor_in da schreibt, kann man auch auf das wirkliche Leben übertragen. Ich habe es bereits erlebt, dass sich jemand auf für mich unangenehme Weise für meine Asexualität interessierte bzw. sich aufgrund meiner Asexualität für mich interessierte und kann daher gut verstehen, was es ist, das Anagnori stört.
Als nächstes ein neuerer Artikel [en] zu einem völlig anderen Thema. Was für eine Rolle spielen Minderheitensprachen für die Ausbildung und Arbeit von Dolmetscher_innen und Übersetzer_innen? Was für eine Rolle könnten sie spielen?
Und apropos sprachliche Minderheiten… Die Katalan_inn_en haben ihren Kampf für das Recht, am 9. November abstimmen zu dürfen, keineswegs aufgegeben und das Jornalet versorgt seine Leser_innen weiterhin mit allen wichtigen Neuigkeiten. Vor einigen Tagen haben Bürgermeister_innen aus ganz Katalonien den Präsidenten Artur Mas aufgesucht, um ihn der Unterstützung ihrer Gemeinden zu versichern. Sieben von ihnen sind in einem Video zu sehen, in dem sie der ganzen Welt erklären möchten, warum ihnen die Abstimmung so wichtig ist. Den okzitanschsprachigen Artikel, in den das Video eingebettet ist, gibt es hier – im Video selbst sind die Sprachen Englisch, Katalanisch und Okzitanisch (aranesische Varietät) zu hören, es gibt englische Untertitel.
Salat trocken, musikalisches Dressing gewünscht? Darf es auf Granatapfelbasis sein? Ich fand gestern das Video zum Song Ladrona de Granadas von Mor Karbasis aktuellem Album La Tsadika, das ich selbst (noch?) nicht besitze. Ist sehr schön geworden, finde ich – einen hübschen Garten haben sie da zum Drehen gefunden und die Kleider, die Mor und die junge Diebin tragen, machen mich neidisch.

Die Ohren gen Osten

„Gottes ist der Orient, Gottes ist der Okzident“ lehrt uns ein Stück von Robert Schumann mit Text von Goethe, das ich vor nicht allzu langer Zeit zum ersten Mal hörte. In den letzten Tagen habe ich mich mit meinen Ohren viel im Orient aufgehalten, in den ich auf zwei Wegen gelangte, einem sizilianisch-arabischen und einem spanisch-jüdischen. Meine CD-Sammlung hat sich nämlich wieder einmal um zwei Exemplare vergrößert, diesmal sind Daughter of the spring von Mor Karbasi (2010) und Il fiore splendente von Etta Scollo (2008) neu hinzugekommen. (mehr…)