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Heilung für die Pfeilwunde

Über Amatonormativität hatte ich mich ja irgendwann schon einmal geäußert. Noch einmal zur Erinnerung kurz die Definition des Begriffs: „Eine soziale Norm, die romantische Beziehungen als wichtiger und wertvoller betrachtet als Freund_innenschaften oder nicht-romantische-Beziehungen.“ (Quelle). Dies impliziert, dass einer Person, die sich in keiner romantischen Beziehung befindet oder die nicht zumindest verliebt ist, zwangsläufig etwas fehlt. Wie bei vielen anderen Phänomenen hört man auch hier häufiger die Behauptung, es sei typisch für die heutige Zeit, und wie in vielen anderen Fällen stimmt die Behauptung auch hier nicht. Ich habe da in der altfranzösischen Literatur Spuren gefunden … (mehr…)