Tag-Archiv für 'homophobie'

Mehrsprachiger Videosalat

Ich treibe mich zu viel auf YouTube herum? Neiiin, ich suche nur für euch das Beste zusammen! Hier eine kleine Auswahl an Fundstücken der letzten Wochen.
Ich lege zwar Wert darauf, korrekt als Übersetzerin bezeichnet und nicht mit einer Dolmetscherin verwechselt zu werden, es interessiert mich aber trotzdem, was die Menschen im verwandten Beruf so treiben. Dass sie eine spezielle Notizentechnik haben, wusste ich bis vor Kurzem gar nicht – haben sie aber und so kann sie aussehen.
Wer einer Minderheit angehört, kann in die Lage kommen, sich outen zu müssen und/oder zu wollen. Als Antwort wird man manchmal mit Tonnen an blöden Kommentaren überhäuft und wie das aussehen kann, zeigt dieses französische Video. Was dem armen Kerl, der eine bestimmte kulinarische Vorliebe seiner Clique nicht teilt, da an den Kopf geworfen wird, lässt sich auf viele andere Situationen übertragen.
Mein letztes Video für heute thematisiert klar Homophobie und kommt aus Italien. Was sollte man zu einem schwulen Paar nicht sagen? Ich kann im Übrigen den ganzen Kanal empfehlen, Casa Surace, habe ihn vor Kurzem entdeckt. Hauptsächlich werden Unterschiede zwischen Menschen aus Nord- und Süditalien thematisiert und das ist sehr lustig.
E buona Pasqua!

Sieht man schwäbisch geschminkt auf dem CSD besser aus?

Hier kommen ein paar hoffentlich interessante Links zum Sonntagabend für euch.
Ich kann mich erinnern, wie sich einst zwei Mitschülerinnen – eine mit ungarischem, eine mit russischem Hintergrund – im Matheunterricht über Tiergeräusche unterhielten und wusste daher schon, dass der Hund auf Russisch gav gav macht. (mehr…)

Chicago hast du doch erfunden

Das Hauptthema des heutigen Linksalats? Blöde Kommentare blöd aussehen lassen.
Fangen wir an: Queer.de hat angebliche Argumente gegen die Ehe für alle mal ein bisschen unter die Lupe genommen.
Der neueste Artikel im Asexuality Archive erinnert deutsche Leser_innen an die Bielefeld-Verschwörung. Bielefeld ist nun aber zu klein, um das Ganze auf unser Land zu übertragen. Welche Stadt könnten wir nehmen, um „Asexualität-gibt-es-nicht“-Kommentare lächerlich zu machen?
Ganz andere Frage: Wie haben in der Antike griechisch sprechende Menschen Latein gelernt? (Artikel auf Englisch)
Die musikalische Empfehlung des Tages: Dieses sephardische Lied war mir bis vor Kurzem unbekannt, Sängerin und Instrumentalisten ebenfalls. Tolle Interpretation, finde ich.

Von Outfitplänen

Die CSD-Saison nähert sich mit großen Schritten; vor dem Rathaus meines Stadtteils flattert schon wieder stolz die Regenbogenfahne. Die Bilder von Paraden, die in den Medien landen, zeigen meist schrille Dragqueens oder sehr spärlich gekleidete Personen (diese Bilderstrecke ist recht typisch) und eben dieses Bild hat dann die Durchschittsperson auch von CSDs. Dass Menschen erstaunt fragen, was Asexuelle denn auf solchen Veranstaltungen verloren haben, liegt auch an der verzerrten Berichterstattung.
Das Online-Magazin queer.de hat in der vergangenen Woche eine Umfrage zum für den diesjährigen CSD geplanten Outfit laufen lassen, an der sich fast 800 Personen beteiligten. Mehr als 80 % der Befragten haben vor… in Alltagskleidung zu erscheinen.
Anekdote am Rande: Ich werde auch in diesem Jahr wieder mit einer kleinen asexuellen Fußgruppe am Berliner CSD teilnehmen, habe mich ebenfalls an der Umfrage beteiligt und gehöre zu den mickrigen 2,9 %, die „im Fummel oder verkleidet“ zu kommen beabsichtigen. „Ganz normal, wie immer“ ist es ja nun eher nicht, wenn ich mich in eine Flagge hülle und ein Schild trage.

Videolastiger Linksalat

Ich besitze keinen Fernseher und bin dafür ein YouTube-Suchti. Oft lasse ich, während ich irgendetwas lese oder schreibe (jedoch nicht beim Arbeiten) Musik laufen, die ich über Kopfhörer höre, es gibt aber auch einige YouTuber, die lustige Videos drehen und die ich mir gern anschaue, und ab und zu werden ja auch ganze Filme hochgeladen.
Vor ein paar Tagen wurde mir ein zwanzigminütiger englischsprachiger Dokumentarfilm zum Thema Asexualität vorgeschlagen, (mehr…)