Tag-Archiv für 'etymologie'

Bleiben oder gehen?

Es ist Advent, an meinen Ohren baumeln wieder die Lebkuchen-Ohrringe und Plätzchen habe ich auch schon gebacken. Da man aber bekanntlich von Süßem allein nicht leben kann, gibt es heute mal wieder einen schönen herzhaften Wortsalat. ;)
In einem französischen Internetforum las ich neulich das schöne Substantiv internaufragé. (mehr…)

Sprachlicher Linksalat

Heute habe ich mal wieder ein paar Links für euch.
Kürzlich wurde das diesjährige „Jugendwort des Jahres“ bekanntgegeben; das UEPO berichtet über den Sieger und die Kandidaten, die es nicht an die Spitze geschafft haben. Wie aussagekräftig das Ergebnis ist, d. h. wie häufig diese Wörter von Jugendlichen tatsächlich verwendet werden, kann ich nicht beurteilen, aber einige der aufgezählten Ausdrücke sind köstlich. Die „Bambusleitung“ mag ich z. B. sehr.
Wenden wir uns vom Jungen ab und dem Alten zu: Es gibt mit Keilschrift beschriebene Tontäfelchen, die man essen kann! Mehr Details sind hier nachzulesen (beide Texte auf Englisch).
Hier schreibt die Übersetzerin Viviane Lowe auf Englisch und Französisch über ein Thema, über das ich mich auch schon einmal ausgelassen habe, nämlich über falsche Freunde. Es geht zwar um Wörter, die im Englischen und Französischen existieren und in den beiden Sprachen jeweils etwas anderes bedeuten, aber manches ist sicherlich auch für Sprecher_innen und Lerner_innen noch anderer Sprachen interessant.
Dies ist für heute genug Bildung im Advent. :)

Ein lustiges und ein lehrreiches Zitat

Dass ich mich gerade durch den Cligès arbeite, haben inzwischen sicherlich alle Mitlesenden mitbekommen. Nun habe ich auch endlich mal das Vorwort zu meiner Ausgabe gelesen, in dem der Herausgeber Charles Méla erklärt, auf welchen überlieferten Handschriften sie basiert und wie übersetzt wurde. (mehr…)

Klappernde Ikonen

Unter dem bleigrauen Himmel sitze ich und serviere euch ein paar neue interessante Wörtchen.
Ein Artikel von Hiltibold hat mir erklärt, warum der Kandidat so heißt: (mehr…)

Ich geize nicht mit Beispielen

Derzeit lese ich wieder einmal Die gerettete Zunge von Elias Canetti, obwohl ich weiß, dass ich früher oder später von seiner Familiengeschichte sowie von seinem Schreibstil genervt sein werde. Der sprachliche Aspekt interessiert mich halt sehr und schon auf Seite 26 bin ich über ein interessantes Wort gestolpert – ein Verwandter, so heißt es, ist mizquin, geizig. Ich habe sofort an andere mir bekannte Sprachen gedacht, in denen es dieses Wort auch gibt, wobei die Bedeutung etwas abweicht. Dann habe ich ein bisschen hier und ein bisschen da nachgeschlagen und kann nun ein fast vollständiges Bild zeichnen. (mehr…)