Kentum schwer, Satem schön – oder so

Zwei Bloggerkolleginnen haben in der letzten Zeit darüber geschrieben, was für Suchbegriffe so zu ihren Websites führen. Ich kann es ihnen leider nicht gleichtun, weil bei Blogsport nirgendwo zu sehen ist, was die Leute, die bei mir landen, in Suchfelder eingegeben haben – d. h. doch, bei den sog. Referers sehe ich unter „Refering URL“ manchmal so etwas wie „Google: Bester Erdbeerkuchen“ (frei erfundenes Beispiel). Meistens steht da aber nur „Google“, „DIRECT“ und sowas – wovon es abhängt, wann Suchbegriffe angezeigt werden, habe ich noch nicht herausgefunden. Was ich dagegen sehe, sind Tendenzen in Hinblick auf die Posts, zu denen sich am häufigsten Leser_innen verirren. Die gefühlten Top 3 sind:
- Ein Text über ästhetische Anziehung mit dem Titel „Zhang Ziyi ist hübscher als Goran Bregovic“ mit Verlinkungen auf Fotos von einigen Prominenten. Ich nehme an, dass die betreffenden Leute schlicht auf der Suche nach Bildern waren. Ob sie mit dem Post viel anfangen können, weiß ich nicht.
- Ein Text über alberne Texte auf Websites von Übersetzungsagenturen mit dem Titel „Deutsch schwer, Italienisch noch schwerer“. Hier schätze ich, dass die Leute Begriffe wie „ist die und die Sprache schwer“ oder „welche Sprache ist leicht zu lernen“ eingegeben haben. (Einmal war so ein Fall, in dem ich den Suchbegriff sehen konnte, und der lautete „Ist Italienisch schwer“). Darum geht es in dem entsprechenden Blogeintrag nun gar nicht, aber vielleicht ist er ja trotzdem interessant oder lustig.
- Ein Text über ein Fachbuch über die indogermanische Sprachfamilie, er heißt „Kentum-Satem-Verwirrung, aber ansonsten nicht schlecht“ und war einer meiner ersten Blogposts überhaupt. Seinen Titel trägt er, weil der Verfasser des betreffenden Buchs eben in Bezug auf die Gruppen Kentum und Satem ein wenig Konfusion eingebaut hat. Auffällig viele Besucher_innen, die zuerst bei diesem Eintrag landen, kommen aus Österreich. Hier frage ich mich wirklich, warum nach diesem Buch so oft gesucht wird, und vor allem so oft in den letzten sechs Monaten (ungefähr). Ob es irgendwo an der Uni verwendet wird?
Sollte ich nach der Antwort auf diese Frage mal googeln? Wer weiß, wo ich dann meinerseits lande …


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