Archiv für Januar 2017

Rückschau

In ein paar Tagen werden es zehn Jahre, dass ich im deutschen AVEN-Forum angemeldet und somit ein Teil der asexuellen Community bin. Das klingt viel und ist wahrscheinlich auch viel, zumal wenn man bedenkt, dass das erwähnte deutsche Forum auch nur zwei Jahre älter ist und sich in den letzten Jahren sehr viel getan hat. Von der Entwicklung der Community möchte ich heute aber gar nicht erzählen, sondern von meiner eigenen. Als ich mich anmeldete, war ich 21 Jahre alt, also in einem Alter, in dem man noch oft zu hören bekommt, dass gewisse Dinge sich ändern können oder sogar mit Sicherheit ändern werden. Und eben weil zehn Jahre eine stolze Zahl sind, dachte ich: Wie wär’s mal mit einem Faktencheck? (Im Folgenden ein paar Details aus meiner Vergangenheit und leicht sexuelle Sprache) (mehr…)

Lehrreich-spielerischer Linksalat

Links können auch rechts stehen und ich habe wieder ein wenig gesammelt.
ATICOM, der Fachverband der Berufsübersetzer und Berufsdolmetscher e.V., hat einen Leitfaden zum Thema „als Übersetzer_in für Agenturen arbeiten“ verfasst.
Ebenfalls fleißig war Tino, ein Transmann, der den YouTube-Kanal Trans*Planet gemeinsam mit anderen mit Inhalten füttert. In einem langen „Fahrplan“-Video erläutert er alle medizinischen und rechtlichen Aspekte rund um die Transition. Hilfreich und interessant nicht nur für Menschen, die selbst trans* sind.
In letzter Zeit spiele ich häufiger das Great Language Game, bei dem es gilt, Sprachen anhand einer 20 Sekunden langen Audiosequenz zu erkennen. Einmal habe ich es schon auf über 1000 Punkte gebracht, oft fliege ich aber auch vorher raus. Turksprachen und auch indoiranische Zungen schmeiße ich immer durcheinander, letzteres ist für eine Absolventin der Indogermanistik ein wenig peinlich. Ihr könnt mir ja in den Kommentaren schreiben, wie weit ihr so kommt und was eure Achillesferse ist.
Und traditionell gibt es ja als Dressing zum Linksalat immer eine musikalische Empfehlung – ich bin gestern wieder bei den Transsylvanians gelandet und hier kann man sich auf YouTube etwas von ihnen anhören. Dass in einer Band die Person am Kontrabass auch singt, kommt nicht so häufig vor, oder?

Wieder einmal ein musikalischer Beutezug

Dieses Mal war der Jahreswechsel finanziell noch schlimmer als sonst, da nicht nur die Nebenkostenabrechnung kam, sondern auch die Rechnung für eine Zahnbehandlung, die mehrere Monate gedauert hatte. Aber ein wenig Weihnachtsgeld von Mutter und Opa hatte ich doch auch bekommen, ein bisschen prassen muss sein und was kaufe ich mir am liebsten? Glänzende Scheiben mit Musik drauf. In meinem nicht vorhandenen Weidenkörbchen sind gelandet: (mehr…)

Zurück nach Hongkong

Im November oder Dezember (wahrscheinlich eher November) habe ich mir die 1960er-Trilogie von Wong Kar-Wai (d. h. Days of being wild, In the mood for love und 2046) in der richtigen Reihenfolge und vollständig zu Gemüte geführt. Gestern habe ich aus einer Laune heraus Fallen Angels eingelegt, den ich noch nicht sehr oft gesehen hatte. Bei dem ganzen Geglotze haben sich noch ein paar neue Gedanken eingestellt. (mehr…)