Jahresendanekdote: Spaß mit der Telekom

Es begab sich aber in der Adventszeit – genauer gesagt am 12. Dezember – dass mein Internet und Festnetztelefon plötzlich nicht mehr funktionierten. Ich bin Kundin bei 1&1, meldete die Störung und die Ferndiagnose ergab, dass ein Techniker zu mir nach Hause würde kommen müssen. Die Techniker werden von der Telekom beauftragt, da ihr die Anschlüsse gehören. Also Termin vereinbart, brav gewartet, es kam aber niemand. Dies wiederholte sich noch mehrere Male. Die Zeitfenster für den Technikerbesuch sind 8 bis 14 oder 14 bis 20 Uhr, also recht groß. Da ich zuhause arbeite, ging es noch, aber für Leute, die irgendwo einen Arbeitsplatz haben, an dem sie körperlich anwesend sein müssen, muss das doch furchtbar sein.
Gestern hatte ich meinen fünften Termin, im frühen Zeitfenster, und gegen 11 Uhr bekam ich eine SMS, in der stand, es seien Entstörungsmaßnahmen an meinem DSL-Anschluss durchgeführt worden. Bei mir geklingelt hatte niemand – offenbar lag das Problem im Verteilerkasten auf der Straße oder sonst irgendwo außerhalb des Hauses. Ich probierte, ob alles wieder funktionierte, und tatsächlich, das tat es. Ins Internet war ich die ganze Zeit über mit einem Surfstick gegangen, über den die Verbindung aber viel langsamer war und der gelegentlich auch streikte. Wieder DSL zu haben war super.
Die Telekom scheint zu machen, was sie will, bzw. hatte ich teilweise den Eindruck, dass die rechte Hand nicht weiß, was die linke tut. Die Menschen von der Hotline von 1&1 konnten nur immer wieder einen neuen Termin anbieten, hatten aber überhaupt keinen Einfluss darauf, ob wirklich jemand kommen würde. Kann man das alles tatsächlich nicht besser lösen?
Ich wünsche allen, die hier mitlesen, für das neue Jahr keine DSL-Probleme und auch sonst alles Gute.


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