Tödliche Seife

Yasmine Hamdan mag einigen der hier Mitlesenden ein Begriff sein. Sie stammt aus dem Libanon, lebt heute in Paris und hat vor ein paar Jahren ein Album rausgehauen, das in Deutschland nicht ganz unbekannt ist. Was ich lange nicht wusste, aber jetzt weiß: Die 1976 geborene Dame war schon um die Jahrtausendwende rum sehr fleißig.
Da war sie nämlich Mitglied eines Duos namens Soapkills, zusammen mit dem mit ihr nicht verwandten Musiker Zeid Hamdan. Der Name der Band spielt auf das damalige Bestreben an, die Hauptstadt Beirut nach dem Bürgerkrieg im Libanon „reinzuwaschen“. Als Inspirationsquelle diente sowohl klassische arabische Musik als auch Elektronisches aus dem Westen. Yasmine Hamdan sagt, sie empfinde keine Trennung zwischen der Musik ihres Kulturraums und der westlichen Musik.
Das erste Stück von Soapkills, das ich hörte, war dieses hier. Das fand ich schon mal gut. :)
Hier klingt der Anfang für mich fast brasilianisch (ist das vom Libanon aus gesehen eigentlich östlich oder westlich?)
Mein Favorit ist aber dieses auf englisch gesungene Lied. Ich weiß auch nicht, es ist ein richtiger Ohrwurm.
Mashrou‘ Leila, die ich hier schon ein- oder zweimal erwähnt habe, kommen ja auch aus dem Libanon. Das Land scheint musikalisch einiges zu bieten zu haben.


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