Archiv für November 2016

Sprachlicher Linksalat

Heute habe ich mal wieder ein paar Links für euch.
Kürzlich wurde das diesjährige „Jugendwort des Jahres“ bekanntgegeben; das UEPO berichtet über den Sieger und die Kandidaten, die es nicht an die Spitze geschafft haben. Wie aussagekräftig das Ergebnis ist, d. h. wie häufig diese Wörter von Jugendlichen tatsächlich verwendet werden, kann ich nicht beurteilen, aber einige der aufgezählten Ausdrücke sind köstlich. Die „Bambusleitung“ mag ich z. B. sehr.
Wenden wir uns vom Jungen ab und dem Alten zu: Es gibt mit Keilschrift beschriebene Tontäfelchen, die man essen kann! Mehr Details sind hier nachzulesen (beide Texte auf Englisch).
Hier schreibt die Übersetzerin Viviane Lowe auf Englisch und Französisch über ein Thema, über das ich mich auch schon einmal ausgelassen habe, nämlich über falsche Freunde. Es geht zwar um Wörter, die im Englischen und Französischen existieren und in den beiden Sprachen jeweils etwas anderes bedeuten, aber manches ist sicherlich auch für Sprecher_innen und Lerner_innen noch anderer Sprachen interessant.
Dies ist für heute genug Bildung im Advent. :)

Kann man Liebe im Supermarkt kaufen?

Ganz in meiner Nähe wohnt offenbar ein sehr einsames Herz.
Ich habe mich schon über diesen Aushang bei Rewe amüsiert: (mehr…)

Ein lustiges und ein lehrreiches Zitat

Dass ich mich gerade durch den Cligès arbeite, haben inzwischen sicherlich alle Mitlesenden mitbekommen. Nun habe ich auch endlich mal das Vorwort zu meiner Ausgabe gelesen, in dem der Herausgeber Charles Méla erklärt, auf welchen überlieferten Handschriften sie basiert und wie übersetzt wurde. (mehr…)

Wie Stefania noch einmal mein Mittagessen rettete

Wie ich vor längerer Zeit schrieb, verdanke ich die Idee, mit Knoblauch in Olivenöl gebratene Zucchini zu Nudeln zu essen, dem Roman Ne parliamo a cena (wörtlich „Wir sprechen beim Abendessen darüber“, deutscher Titel „Nur nichts anbrennen lassen“) von Stefania Bertola. Heute hat mich genau dieses Buch noch einmal gerettet. (mehr…)

Tödliche Seife

Yasmine Hamdan mag einigen der hier Mitlesenden ein Begriff sein. Sie stammt aus dem Libanon, lebt heute in Paris und hat vor ein paar Jahren ein Album rausgehauen, das in Deutschland nicht ganz unbekannt ist. Was ich lange nicht wusste, aber jetzt weiß: Die 1976 geborene Dame war schon um die Jahrtausendwende rum sehr fleißig. (mehr…)