Y a des larmes sur la ligne Tokyo-Paris …

Es mag daran liegen, dass ich krank war, aber in letzter Zeit habe ich mir einige Musikstücke öfter angehört, die im Grunde ganz schön peinlich sind.
Grand Prix bzw. Eurovision Song Contest steht ja nicht gerade für qualitativ hochwertige Musik, aber irgendwie mag ich den Sieger von 1988. In diesem Jahr trat Céline Dion mit Ne partez pas sans moi für die Schweiz an. Ich bin eigentlich kein großer Fan von ihr, aber in diesem Stück gefällt mir ihre Stimme sehr.
Größtenteils furchtbar finde ich K-Pop, also Popmusik aus Korea. Gee von Girl’s Generation ist aber irgendwie niedlich und das Video ist auch lustig. Englische Bandnamen und Songtitel scheinen für das Genre obligatorisch zu sein, gesungen wird aber auf Koreanisch mit einigen englischen Einsprengseln.
Weil es in Ostasien gerade so schön ist… jetzt wird es wirklich peinlich. Ich mag Sayonara, Monsieur Kung-Fu von Marion. Es handelt sich um eine französische Coverversion des englischen Titels Japanese Boy, den finde ich aber nicht so gut. Es gibt noch mehr Versionen, u. a. wurde das Lied von einer Japanerin namens Atsuko auf Französisch geschmettert, das ist aber wirklich ziemlich scheußlich (und man versteht sie schlecht).
Dass ich Porque te vas von Jeanette gut finde, ist vielleicht nicht so schlimm, aber ich kann es fast auswendig…! Was spanischsprachige Stücke angeht, ist mein Geschmack ohnehin etwas zweifelhaft, Obsesión von Aventura ist jetzt vielleicht auch nicht das musikalische Äquivalent von Weltliteratur.
Ich hoffe, Brahms und Bach verzeihen mir.


4 Antworten auf „Y a des larmes sur la ligne Tokyo-Paris …“


  1. 1 trippmadam 03. April 2016 um 6:32 Uhr

    „Porqué te vas“ habe ich eine Zeitlang ständig gehört. (Sie hat einen süßen Akzent, der mich immer wieder zum Lächeln bringt.)

  2. 2 Fiammetta de Bornelh 03. April 2016 um 10:01 Uhr

    Bei Jeanette fällt mir kein Akzent auf. Bei Nat King Coles Interpretation von „quizás, quizás, quizás“ habe ich dagegen beim ersten Hören vor vielen Jahren sofort gewusst, dass er kein spanischer Muttersprachler sein kann, dabei kannte ich ihn damals gar nicht. Es war einfach offensichtlich.

  3. 3 Gerd Duerner 03. April 2016 um 10:34 Uhr

    Gott, Aventura habe ich schon ewig nicht mehr gehört (

  4. 4 Fiammetta de Bornelh 03. April 2016 um 21:10 Uhr

    Ich kenne die Band gar nicht weiter, nur dieses eine Lied, das ich stark mit meinem Urlaub in Florenz Ostern 2004 verbinde. Florenz ist zwar in Italien, aber meine Freundin und ich waren öfter in einer mexikanischen Mampfbude und da lief das.

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