Archiv für Oktober 2015

In vino veritas

Als ich wieder einmal in den Regalen der Bibliothek herumwühlte, fiel mir neulich der Band Haïkus de mes comptoirs von Jean-Marie Gourio in die Hände. Ein paar Minuten Internetrecherche belehrten mich, dass der Autor 1956 geboren wurde, zu den Vätern von Charlie Hebdo gehört und seit 1988 seine Brèves de comptoir herausgibt, also Sammlungen von kurzen, poetischen Aussprüchen, die er vor allem in Kneipen erlauscht hat. Von den entzückenden „Haikus“ muss ich einfach ein paar zitieren, wobei ich wiederum auf den Versuch einer Übersetzung verzichte, weil sich das in diesem Falle einfach schlecht macht. Wer kein Französisch versteht, kann jetzt also aufhören zu lesen. (mehr…)

Eine echt asexy Woche

Es ist Asexual Awareness Week! Sie wird zwar hauptsächlich in den USA begangen und ich faule Nuss habe mir keine eigene Aktion überlegt, aber…
… Unser Verein AktivistA hat ein paar Ideen.
… Carmilla zeigt uns auf Der Torheit Herberge, was ihr Kleiderschrank alles in den Farben unserer Flagge hergibt (Link zum ersten Post).
… Es wurde ein wunderschönes Video (auf Englisch) gedreht.
Selbst eine Ziege zeigt Flagge.

Wat bist du denn für ’ne Geige?

Selig sind die, die da hungrig sind im Geiste, denn sie werden mit Wortsalat gespeist werden.
Ich beginne mit einem deutsch-französischen Zweifel: Neulich schaute ich mir die Homepage einer als Übersetzerin und Texterin arbeitenden Deutschfranzösin an. Diese verwendet in der französischen Version als Teilüberschrift das Wort professionnalisme (mehr…)

Skate-Fazit 2015

So, es gibt nachts Frost und die Blätter fallen in Massen, also kann ich davon ausgehen, dass die Skate-Saison für mich beendet ist. In diesem Jahr habe ich erstmals eine App (Sports Tracker) genutzt, um Strecken und Geschwindigkeiten aufzuzeichnen und das Ergebnis sieht so aus: (mehr…)

Kurze Bemerkungen zu einer langen Geschichte

Ich habe gerade Storia della bambina perduta von Elena Ferrante zu Ende gelesen, den vierten und letzten Band der Geschichte von Lenù und Lila. Einige Bücher der Autorin, die sich hinter einem Pseudonym verbirgt und über deren Leben nichts bekannt ist (es steht nicht einmal fest, ob es sich tatsächlich um eine Frau handelt), wurden ins Deutsche übersetzt, von der zwischen 2011 und 2014 erschienenen Tetralogie kann man bei uns noch nicht einmal den ersten Teil lesen. Ich dürfte also im deutschsprachigen Raum derzeit zu den wenigen gehören, die sie kennen. (mehr…)