Archiv für September 2015

Aufgewärmt schmeckt auch nicht schlecht

Vor einiger Zeit habe ich mich einmal zu Coverversionen geäußert, die mir besser als das Original gefallen. Heute gibt es eine kleine Fortsetzung mit einer neuen Liste von interessanten Neuinterpretationen.
Der Englishman in New York dürfte allgemein bekannt sein, der Jamaican in New York wohl auch (ich glaube sogar, diese Version kannte ich als erste). Aber wie steht es mit dem (mehr…)

Ab Montag keine Deutsch

Man soll sich nicht über Menschen lustig machen, deren Muttersprache nicht Deutsch ist (das Radio im Laden war auf einen russischen Sender eingestellt), aber der Zettel ist einfach zu schön… (mehr…)

Okzitanisch-queerer Linksalat

Gestern habe ich mich wieder einmal länger auf den Seiten des Jornalet herumgetrieben und es gab so einige interessante Artikel zu lesen.
Natürlich wurde über die diesjährige Demonstration anlässlich des katalanischen Nationalfeiertags am 11. September berichtet, über den noch immer starken Wunsch nach Unabhängigkeit, der durch die Wahlen am 27. September eine neue Chance bekommen soll, Wirklichkeit zu werden. Warum die Menschen in den okzitanischsprachigen Gebieten so lebhaften Anteil daran nehmen, was in Katalonien passiert, fasst der letzte Satz dieses Artikels gut zusammen: (mehr…)

Fiammetta chodzi do szkoły

Nach anderthalb Jahren war ich der Meinung, es sei nun Zeit, mich wieder mit dem Polnischen zu beschäftigen. Ich besuche jetzt den nächsthöheren Kurs in der gleichen Schule wie zuletzt, allerdings hat diese inzwischen neue Räume eröffnet und man hat im Unterricht nicht mehr die ganze Zeit den Ladenbetrieb im Ohr. Auch die Lehrerin ist eine andere, das Buch ist dagegen das gleiche. Wir sind jetzt vor den Lektionen, die ich bereits bearbeitet habe, allerdings hat man mir versichert, dass wir bald mit etwas anderem anfangen, ich also nicht die gleichen Sachen noch einmal machen muss. (mehr…)

Kalte Schulter auf Altfranzösisch

Vorhin blätterte ich in einem in der DDR erschienenen Bändchen Altfranzösische Liebeslyrik und stieß auf einen echt guten Spruch.
Das Gedicht, in dem er enthalten ist, stammt von einem gewissen Jehans de Braine und ist eine typische pastorela. Solche Texte, die zum niederen Register zählen, gibt es auch in der altokzitanischen Lyrik. Die Story, die erzählt wird, läuft immer so ab, dass ein Ritter ein Hirtenmädchen trifft, sie anmacht und sie dann entweder darauf eingeht oder nicht. In dem Gedicht, das ich las, passiert zweiteres, die ärmlich gekleidete Blondine lässt sich von den Schmeicheleien und Versprechungen des sozial höher stehenden Herrn nicht beeindrucken. Gleich als Erstes sagt sie Folgendes: (mehr…)