Von Outfitplänen

Die CSD-Saison nähert sich mit großen Schritten; vor dem Rathaus meines Stadtteils flattert schon wieder stolz die Regenbogenfahne. Die Bilder von Paraden, die in den Medien landen, zeigen meist schrille Dragqueens oder sehr spärlich gekleidete Personen (diese Bilderstrecke ist recht typisch) und eben dieses Bild hat dann die Durchschittsperson auch von CSDs. Dass Menschen erstaunt fragen, was Asexuelle denn auf solchen Veranstaltungen verloren haben, liegt auch an der verzerrten Berichterstattung.
Das Online-Magazin queer.de hat in der vergangenen Woche eine Umfrage zum für den diesjährigen CSD geplanten Outfit laufen lassen, an der sich fast 800 Personen beteiligten. Mehr als 80 % der Befragten haben vor… in Alltagskleidung zu erscheinen.
Anekdote am Rande: Ich werde auch in diesem Jahr wieder mit einer kleinen asexuellen Fußgruppe am Berliner CSD teilnehmen, habe mich ebenfalls an der Umfrage beteiligt und gehöre zu den mickrigen 2,9 %, die „im Fummel oder verkleidet“ zu kommen beabsichtigen. „Ganz normal, wie immer“ ist es ja nun eher nicht, wenn ich mich in eine Flagge hülle und ein Schild trage.


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