Archiv für Februar 2015

Sprachliche Fragmente

Irgendwie kann ich mich zur Zeit nicht zu einem längeren Post aufraffen bzw. habe ich mehrere kleine Dinge im Kopf, die einzeln nicht viel hergeben. Daher wird das heute ein kleines Sammelsurium von sprachlichen Beobachtungen der letzten Zeit.
Aufgefallen ist mir vor ein paar Tagen die folgende Formulierung in einem Artikel: (mehr…)

Zu viel A?

Gerade vor ein paar Stunden habe ich einen Artikel über Asexualität abgeschickt, der, wenn alles gut geht, demnächst in einem Onlinemagazin erscheinen wird (unter meinem echten Namen, weswegen ich ihn von hier aus nicht verlinken werde). Bei dem Magazin hatte ich mich eigentlich als Literaturkritikerin beworben, hatte aber auch erwähnt, dass ich mich für asexuelle Sichtbarkeit engagiere und schwupps, schon bekam ich einen Auftrag für einen Text zu eben diesem Thema (wobei es irgendwann wahrscheinlich auch Literaturkritiken von mir zu lesen geben wird). Natürlich habe ich mich gefreut, dass Interesse besteht, aber ein bisschen „ach nein, nicht schon wieder“ war doch auch dabei. (mehr…)

Am Fenster

Gestern habe ich Nue von Jean-Philippe Toussaint zu Ende gelesen (hatte mir jemand empfohlen :) ). Es handelt sich dabei um den letzten von vier Bänden einer Reihe, mir fehlte Vorwissen über Personen und Ereignisse, dennoch hat mir das Buch gefallen. Am stärksten ist mir eine bestimmte Stelle aufgefallen…
Der Ich-Erzähler und seine Exfrau Marie haben einen gemeinsamen Urlaub verbracht und ihre alten Gefühle füreinander sind wieder aufgeflammt. Nun sind sie zurück in Paris, der Mann hat gerade seine Wohnung betreten und rechnet damit, dass Marie ihn ebenso im Sinn hat wie er sie und dass sie ihn jeden Moment anrufen wird. Jedoch: (mehr…)

Das sind Fragen…

Hatte August Wilhelm Schlegel
Abgekaute Fingernägel?
Und verlieren Alpenpässe
Ihre Gültigkeit bei Nässe?
Nein, das ist nicht von mir. Das ist aus einem Lied von Schobert und Black.
In der Schüssel ist aber wieder einmal Wortsalat und mir fiel gerade auf, dass man zumindest mit den ersten beiden Fundstücken Scherzfragen formulieren kann.
Erste Frage: Welche Dusche macht nicht nass? (mehr…)

Wie Stefania mein Mittagessen rettete

Romane, in deren Anhang Rezepte aufgeführt sind, finde ich ein wenig albern. Ich habe mir ja schließlich einen Roman gekauft oder ausgeliehen und kein Kochbuch. Und einer der Gründe, warum ich nicht gerne in Italien gelebt habe, waren die vielen Gespräche über Essen, ich fand das langweilig. Heute möchte ich dennoch auch einmal ein wenig vom Essen reden. (mehr…)