Pomodori infedeli :)

Das letzte Buch, das ich gelesen habe, ist Sono contrario alle emozioni von Diego de Silva, im Grunde eine Sammlung von Essays (die sich sehr gut als Blogeinträge machen würden) mit einer Rahmenhandlung. Der Ich-Erzähler hat Spaß daran, ältere italienische Popsongs zu analysieren, leider befasst er sich größtenteils mit Titeln, die ich nicht kenne. Er schreibt viel über eine gewisse Raffaella Carrà, ich habe gerade mal auf YouTube nach den im Buch erwähnten Liedern gesucht – eher nicht mein Fall. Das Ganze scheint mich aber doch irgendwie inspiriert zu haben…
Ich erwähnte ja vor Kurzem, dass ich mir ein Greatest-Hits-Album von Adriano Celentano zugelegt habe und irgendwie finde ich, dass der Song Susanna (von 1984) ziemlich ähnlich wie Agata von Nino Ferrer ist – hier kenne ich das Entstehungsjahr nicht, aber wir sind sicherlich noch in den Sechzigern. In beiden Liedern spricht ein Mann, der von einer Frau verlassen wurde und zwar weil er ihr nicht genug Action und Luxus bot. Der Mann erzählt den Hergang und betont, wie sehr er leidet – Ferrer ist völlig ridotto, Celentano hat sich hoch verschuldet, indem er Wahrsagerinnen bezahlt und den Ehemann der Treulosen hält er dabei auch noch aus.
Und irgendwann habe ich sicher schon einmal erzählt, dass ich Sprachen auch immer mithilfe von Songtexten lerne. Vor ein paar Tagen stolperte ich über Naprawdę nie dzieje się nic (würde ich mit „Es passiert wirklich nichts“ übersetzen) von Grzegorz Turnau und das Lied gefiel mir so gut, dass ich den Text in einer Datei speicherte, alle mir unbekannten Vokabeln raussuchte und daneben schrieb. Jetzt versuche ich, mir die neuen Wörter zu merken.
Dies wären einige der Lieder, die mich zur Zeit beschäftigen.


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