Archiv für Januar 2015

Was gibt’s zu essen? – Linksalat!

Ich kann nichts dagegen tun, mir begegnen im Internet immer wieder interessante Texte, bei denen es mich juckt, sie weiterzuverbreiten.
Beginnen wir sprachlich: (mehr…)

dzwoni do mnie umarły

Wisława Szymborska träumt im Gedicht Słuchawka, von einer verstorbenen Person angerufen zu werden. Das geht natürlich nicht – aber mit einer verstorbenen Person zusammen singen, das geht. (mehr…)

Online oder en ligne oder was?

Viel ist schon über aus dem Englischen übernommene Fremdwörter geschrieben worden, viele Menschen haben eine Meinung über sie. Egal, ob sie nun böse oder eine Bereicherung unserer Sprache sind – sie sind da. In anderen Sprachen gibt es sie natürlich auch und ich muss mich mit ihnen auseinandersetzen, wenn ich aus dem Französischen oder Italienischen übersetze. Manche_r könnte meinen, viele Wörter englischen Ursprungs in einem Text würden das Übersetzen einfacher machen, da man diese Wörter ja so lassen kann, wie sie sind. Nun ist es aber so, dass nicht alle Sprachen gleich viele englische Fremdwörter verwenden bzw. sie verwenden sie nicht unbedingt an den gleichen Stellen. Ich habe in den letzten Wochen eine kleine deutsch-italienisch-französische Liste erstellt, um mal ein bisschen vergleichen zu können und möchte sie nun zeigen. (mehr…)

Pomodori infedeli :)

Das letzte Buch, das ich gelesen habe, ist Sono contrario alle emozioni von Diego de Silva, im Grunde eine Sammlung von Essays (die sich sehr gut als Blogeinträge machen würden) mit einer Rahmenhandlung. Der Ich-Erzähler hat Spaß daran, ältere italienische Popsongs zu analysieren, leider befasst er sich größtenteils mit Titeln, die ich nicht kenne. Er schreibt viel über eine gewisse Raffaella Carrà, ich habe gerade mal auf YouTube nach den im Buch erwähnten Liedern gesucht – eher nicht mein Fall. Das Ganze scheint mich aber doch irgendwie inspiriert zu haben… (mehr…)

Übersetzungen sind keine Raupen

Heute habe ich den Film „Die Frau mit den 5 Elefanten“ gesehen, ein Porträt der 2010 verstorbenen Übersetzerin Swetlana Geier, die dem Werk Dostojewskijs viele Jahre ihres Lebens widmete (die „fünf Elefanten“ sind fünf dicke Bücher, die sie ins Deutsche übertrug). Man kann sagen, dass er auf drei Ebenen interessant für mich war und mich beeindruckt hat. (mehr…)