Eine Romanistin geht Einkaufen

Es war Weihnachten und ältere Verwandte haben mir Penunzen* zukommen lassen. Das meiste davon wird genutzt werden, um Heizkosten für das Jahr 2013 nachzuzahlen, aber ein bisschen Verjubeln muss doch auch sein. Also, was habe ich mir gekauft? CDs!

Da hätten wir also:
- Yasmin Levy: Sentir. Dass ich die Dame gern mag, ist nichts Neues und ich hatte eigentlich gar nicht vor, mir ein weiteres Album von ihr zuzulegen. Ich habe aus Interesse reingehört und zack war die Schlinge zu. Reingehört habe ich übrigens auch in ihr aktuelles Album „Tango“, auf dem sie begleitet von einem israelischen Orchester – Tangos singt. Nicht schlecht, muss ich aber nicht unbedingt besitzen. Auf „Sentir“ halten sich traditionelle sephardische Lieder und neue Kompositionen (meistens von ihr selbst) etwa die Waage. Ich glaube, mein Favorit ist das sephardische Una pastora, ein Duett mit ihrem Vater Yitzhak Levy, der zum Zeitpunkt der Aufnahme längst nicht mehr lebte.

- Ganes: rai de sorëdl. Ganes wurden mir schon vor Jahren empfohlen, sind mir aber erst vor ein paar Monaten wieder eingefallen und zwar, als ich Musik in europäischen Minderheitensprachen einen Post widmen wollte. Ich habe mir schon länger eine CD von ihnen gewünscht und nun ist es so weit. Anscheinend haben die Mädels gerade wieder ein neues Album rausgebracht, ich gehe die Sache aber chronologisch an und habe mir ihr ältestes gekauft. Kann man ja bei Bedarf fortsetzen die Reihe.

- Adriano Celentano: Le volte che Celentano è stato 1, ein Greatest Hits-Album. War ein absoluter Zufallsfund, lag auf einem der Tische mit Empfehlungen. Beim Reinhören war ich sofort begeistert, da die großen Erfolge größtenteils aus den 60er Jahren stammen und ich eine Schwäche für die Musik dieses Jahrzehnts habe. Musste also auch mit.

Angehört, aber nicht gekauft habe ich mir das aktuelle Album von Y‘Akoto, für das das gleiche wie für „Tango“ gilt. Gesucht habe ich den Soundtrack zum Film „Timbuktu“, den ich neulich sah und wo mir die Musik sehr gefiel (und das bei einem Film über eine Welt, in der Musik verboten ist!) Gab’s aber nicht. Im Internet scheint man die CD bestellen zu können, vielleicht findet sie ja noch zu mir.

So, nun wisst ihr alle, wie ich den Nachmittag verbracht habe.:)

*Im Duden steht, dass sich das Wort mit einem z schreibt. Ich hätte es mit einem s geschrieben.


1 Antwort auf „Eine Romanistin geht Einkaufen“


  1. 1 tschellufjek 03. Januar 2015 um 18:53 Uhr

    Da hast du einen guten Fang gemacht! Bin neidisch auf deine „Mediothek“ ;)

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