Archiv für Oktober 2014

Aska, dich gibt es nicht.

Bis morgen läuft sie noch – die Asexual Awareness Week. In Europa hat die Sache bisher nicht recht Fuß fassen können, dennoch möchte auch ich einen kleinen Beitrag leisten.
Die Frage, wozu Öffentlichkeitsarbeit und somit auch Aktionen wie diese Woche gut seien, kommt immer wieder auf, auch in der asexuellen Community selbst. Einen sehr schönen Text über den Sinn von Aktivismus hat Mandelbrötchen vor zwei Monaten veröffentlicht – über den Baumstammvergleich könnte ich mich nach wie vor totlachen. ;) Und wer einen Beweis dafür braucht, wie viel geballte Dummheit und man möchte fast schon sagen Hass Asexuellen teilweise entgegenschlägt, kann sich ja Handyfeuerzeugs kommentierte Sammlung von YouTube-Kommentaren durchlesen.
Und ich habe auch noch eine Geschichte beizusteuern. (mehr…)

Sprachliche Impressionen aus Polen

Die Trippmadam war offenbar in Spanien – ich war in Polen. Nicht meine Idee und nicht von mir selbst organisiert, aber in sprachlicher Hinsicht natürlich super. Ich durfte / musste mich ab und zu in der Landessprache unterhalten und von überall sprangen mich Wörter auf Schildern etc. an. Im Folgenden ein Überblick über die Dinge, die mir aufgefallen sind… (mehr…)

Verliebte Mädchen aus Druckerschwärze

Was lange währt, wird endlich gut… Ich wollte doch schon seit Längerem inspiriert durch einen Text auf einem anderen Blog über die Bedeutung schreiben, die queere Literatur für mein Leben hat und hatte und heute soll es so weit sein. (mehr…)

Raus aus dem Schrank

Heute ist Coming-Out-Tag. Ich habe dieses Jahr keinen eigenen Text zum Thema beizutragen, möchte aber auf das verweisen, was Carmilla DeWinter zu diesem Anlass geschrieben hat. Und da das, was ich letztes Jahr schrieb, als ich noch keinen eigenen Blog hatte, noch immer gilt, hole ich es noch einmal hervor.
Außerhalb von Schränken lebt es sich besser!

Noch ein kleiner Linksalat

Ich bin in letzter Zeit wieder auf einige interessante Texte auf fremden Blogs oder anderswo im Internet gestoßen, die ich nun hier sammenln möchte.
Beginnen wir asexi: Dieser Text [en] von Anagnori hat mir sehr gut gefallen (er ist zwar schon älter, aber ich bin jetzt erst darauf gestoßen). Ich kenne zwar nicht großartig viele fiktive Geschichten mit asexuellen Figuren, aber was dier Autor_in da schreibt, kann man auch auf das wirkliche Leben übertragen. Ich habe es bereits erlebt, dass sich jemand auf für mich unangenehme Weise für meine Asexualität interessierte bzw. sich aufgrund meiner Asexualität für mich interessierte und kann daher gut verstehen, was es ist, das Anagnori stört.
Als nächstes ein neuerer Artikel [en] zu einem völlig anderen Thema. Was für eine Rolle spielen Minderheitensprachen für die Ausbildung und Arbeit von Dolmetscher_innen und Übersetzer_innen? Was für eine Rolle könnten sie spielen?
Und apropos sprachliche Minderheiten… Die Katalan_inn_en haben ihren Kampf für das Recht, am 9. November abstimmen zu dürfen, keineswegs aufgegeben und das Jornalet versorgt seine Leser_innen weiterhin mit allen wichtigen Neuigkeiten. Vor einigen Tagen haben Bürgermeister_innen aus ganz Katalonien den Präsidenten Artur Mas aufgesucht, um ihn der Unterstützung ihrer Gemeinden zu versichern. Sieben von ihnen sind in einem Video zu sehen, in dem sie der ganzen Welt erklären möchten, warum ihnen die Abstimmung so wichtig ist. Den okzitanschsprachigen Artikel, in den das Video eingebettet ist, gibt es hier – im Video selbst sind die Sprachen Englisch, Katalanisch und Okzitanisch (aranesische Varietät) zu hören, es gibt englische Untertitel.
Salat trocken, musikalisches Dressing gewünscht? Darf es auf Granatapfelbasis sein? Ich fand gestern das Video zum Song Ladrona de Granadas von Mor Karbasis aktuellem Album La Tsadika, das ich selbst (noch?) nicht besitze. Ist sehr schön geworden, finde ich – einen hübschen Garten haben sie da zum Drehen gefunden und die Kleider, die Mor und die junge Diebin tragen, machen mich neidisch.