Media Monday #168

Schon länger wollte ich auch mal beim Media Monday vom Medienjournal mitmachen, heute habe ich es tatsächlich getan. Hier meine Antworten…
1. „Herr der Ringe“ war mir persönlich deutlich zu langatmig, egal ob Film oder Buch. Meine Freund_innen waren damals verrückt danach, ich habe ihre Begeisterung nie nachvollziehen können. Wobei das schlimmste wohl das „Silmarillion“ war – ich bekam es irgendwann geschenkt, gab ihm eine Chance, aber es half alles nix. Habe es längst weiterverschenkt.
2. Fragwürdige Moral findet sich in Coldmirrors Serie „Japanoschlampen“ am laufenden Band, aber ich liebe die Folgen.
3. Die deutsche Übersetzung eines Romans von Stefania Bertola würde ich schon aus Prinzip nicht schauen/lesen, denn erstens würde das einen für mich unangenehmen Verfremdungseffekt erzeugen und zweitens werden ihre Werke vom deutschen Verlag einfach lieblos behandelt. Der italienischen Umgangssprache offenbar völlig unkundige Übersetzerinnen, fade Titel…
4. Will man mir so richtigen Ekel verursachen in einem Film, gibt es nichts effektiveres als eine ausführliche Zahnputz-Szene, denn das mag ich schon im realen Leben nicht sehen.
5. Helden der Kindheit: Für mich wird es nie eine/n bessere/n Schwester geben als Elise aus „Die wilden Schwäne“, schließlich webt die elf Hemden aus Brennnesseln.
6. Warum gibt eigentlich nicht mehr Romane, die sich des Schicksals von Übersetzer_innen annehmen? ;)
7. Zuletzt gesehen habe ich „Symphonie der Großstadt“, gestern Abend in einer Kirche auf Großleinwand, und das war super, weil der Organist dazu wirklich toll improvisiert hat.


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