So klingt… Ostasien

Vor einigen Monaten habe ich ein paar Musiker_innen und Bands aus Zentralasien vorgestellt, heute möchte ich mich weiter Richtung Osten bewegen.
Beginnen wir mal mit Japan. Da ich mich im Gegensatz zu vielen anderen nicht für Mangas, Animes etc. interessiere und mir dieser Zugang zur Kultur des Landes verschlossen blieb, habe ich relativ wenig mitbekommen, weiß aber immerhin, dass es dort recht schräge Musikprojekte gibt. Eine Sängerin, auf deren Musik ich schon vor Jahren zufällig stieß und die irgendwie hängen blieb, ist Kokia, geboren 1976. Arigatou ist echt ein schönes Stück, Shiroi Yuki gefällt mir auch gut. (Dass Arigatou „Danke“ bedeutet, weiß ich mit Sicherheit und was Yuki angeht, meine ich mich zu erinnern, dass das der Schnee ist und das waren dann auch schon fast alle japanischen Wörter, die ich kenne ;) ).
Zu einer anderen Generation gehört Miyuki Nakajima, geboren 1952. Ihr wohl bekanntestes Stück (oder zumindest das erste, das ich zu hören bekam) ist Ruuju, vor Kurzem stieß ich auf chijou no hoshi, das ich mir ebenfalls gern anhöre (die ersten Takte erinneren mich an Ella elle l‘a von France Gall). Ich finde, dass sich ihr Gesangsstil ziemlich von dem der Sängerinnen der jüngeren Generation unterscheidet, sie quietscht nicht so ;) .
Durch einen chinesischen Freund und das Gucken von Filmen von Wong Kar Wai konnte ich zumindest einen kleinen Einblick in die Welt der chinesischen Musik gewinnen. Eine Zeitlang viel gehört habe ich Faye Wong (*1969), wobei mir Love letter for myself (hier auf Kantonesisch gesungen, auf CD habe ich es aber auf Mandarin) am besten gefiel. DIE kantonesische Schnulze schlechthin scheint Mong Gei Ta (hier gesungen von Teresa Teng) zu sein, von diesem Stück existiert auch eine Coverversion auf Vietnamesisch (finde ich aber nicht so gut wie das Original) und auf Thai auch, wenn ich mich nicht irre.
Und da ich Coverversionen generell ein interessantes Thema finde, hier noch ein Bonus: Argentinische Band nimmt sich eines japanischen Titels an. Wie gut oder schlecht die Aussprache der Sängerin ist, kann ich nicht beurteilen.
Sayonara alle zusammen! :)


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