Archiv für Mai 2014

Übel, übel

Schlechte Übersetzungen sind einerseits ein Ärgernis, andererseits aber auch ein Anlass zum Lachen – das wissen wir spätestens seit der „Übelsetzungen“-Reihe von Langenscheidt. Auf kuriose Falschübersetzungen bin natürlich auch ich schon im Alltag gestoßen… einmal kam ich z.B. in Torino an einem Restaurant vorbei, an dessen Außenwand Bilder seiner verschiedenfarbigen Säle hingen, sie hatten einen roten, einen blauen etc. Ihre Namen waren jeweils in mehreren Sprachen aufgeführt und man könnte ja meinen, bei der Übersetzung von Farbbezeichnungen gäbe es nicht viele Möglichkeiten, Fehler zu machen. Tja, was soll ich sagen – Bianco, also Weiß war als „Leertaste“ wiedergegeben. Nicht so ganz richtig, wa?
Manchmal stoße ich auf schlechte Übersetzungen und weiß nicht recht, ob ich mich ärgern oder lachen soll, denn ich finde sie nicht irgendwo auf einem fremden Plakat oder in einer Broschüre, sondern in einer TM*, sie stammt also von einem_r meiner Kolleg_inn_en. (mehr…)

Wein oder Whiskey?

Das Album Il fiore splendente von Etta Scollo und ihren begabten Gastmusiker_innen, über das ich hier neulich etwas ausführlicher schrieb, hallt noch immer in mir nach, je öfter ich es höre, desto faszinierter bin ich, könnte man sagen. Einer der Titel, Aiuta il liquore e ti da gioia (Der Likör hilft und schenkt dir Freude – die Albumversion ist etwas anders, da wird der arabische Teil von einem Mann gesungen), hat mich zu einer neuen Hitliste inspiriert – heute also… (mehr…)

Siebenundsiebzig

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Kleider aus Klang

Im deutschen Aven-Forum kam vor einiger Zeit in einem Thread die Rede auf Pseudonyme, warum Menschen welche verwenden, vor allem wenn sie gerade Artikel über Asexualität schreiben bzw. sich zum Thema interviewen lassen (schämen die sich zu sehr, um ihren richtigen Namen zu verwenden?) Vor zwei Wochen veröffentlichte Carmilla auf ihrem Autorinnenblog dann einen Artikel, in dem sie ihr Pseudonym erklärt, eine andere Bloggerin machte ihr das prompt nach und nun möchte auch ich mich noch einmal ausführlicher zu diesem Thema äußern. (mehr…)

Prends une orange

Dass ich eine Schwäche für französische Musik der 60er Jahre habe, ist kaum zu übersehen. Nino Ferrer habe ich hier ja schon einmal erwähnt, Françoise Hardy mag ich auch sehr. Was italienische Musik betrifft, ragt mein Geschmack stark in die 70er hinein, hier schätze ich vor allem Lucio Battisti und die Alunni del Sole.
Nun bin ich zufällig auf eine weitere französische Interpretin (und Songschreiberin) der 60er gestoßen, deren Musik mir sehr gefällt und die ich hier vorstellen möchte, da sie in Deutschland völlig unbekannt zu sein scheint: Jacqueline Taïeb. (mehr…)