Mund auf!

Darüber, wer die beste Stimme hat, habe ich mir schon seit Jahren Gedanken gemacht und entsprechende mentale Listen geführt. Nun sah ich vor einigen Tagen zwei Videos auf dem YouTube-Kanal von WatchMojo.com und diese gaben mir den Anstoß, ebenfalls öffentlich meine liebsten männlichen und weiblichen Interpreten aufzuzählen. Die Hitlisten auf YouTube beschränken sich auf die englischsprachige Welt, bei mir geht es wieder einmal etwas internationaler zu…
Beginnen wir mit den Herren. Hier ist die Liste kürzer als bei den Damen – ich weiß nicht, ich bevorzuge insgesamt weibliche Stimmen. Mag daran liegen, dass ich selbst eine solche habe und Frauenstimmen einfach besser beurteilen bzw. schlicht besser auseinanderhalten kann.
Einverstanden mit der Liste von WatchMojo.com bin ich, was Stevie Wonder betrifft (verlinkt ist mein Lieblingslied von ihm). Der Typ hat es einfach drauf.
Weitaus weniger bekannt ist Alexandr Vasilev, seines Zeichens Sänger der russischen Band Splin. Ich mag seine Stimme sehr, musste aber erst im Booklet meiner CD nachschauen, wie er eigentlich heißt, für mich war er immer einfach der Sänger von Splin. Das verlinkte Video habe ich gerade zufällig herausgesucht und ja, die deutschen Untertitel ziehen das Ganze etwas ins Lächerliche. Das Video an sich erinnert mich übrigens stark an das zum Song „Katastroficheski“ von den Nochnye snajpery.
Aber ich schweife ab, es soll hier ja um Stimmen gehen. Bewegen wir uns von Russland nach Italien und zwar zu Fabrizio de André. Hach, das ist ja mal ein schönes Fanvideo – und diesmal gibt es Übersetzungen ins Portugiesische.
Mein bevorzugter männlicher Sänger ist aber wohl Yehoram Gaon, den ich erst relativ kurz kenne. Auf ihn gestoßen bin ich über seine Interpretationen sephardischer Lieder, aber auf Hebräisch klingt er auch wunderbar.
Was die Damen betrifft, werden in den ganz oben verlinkten Charts Mariah Carey, Whitney Houston und Barbra Streisand aufgezählt, die ich auch gut finde und die wohl ausreichend bekannt sind, so dass ich nichts weiter über sie sagen muss. Ebenfalls auf Englisch singt Jennifer Warnes. Ja genau, die mit dem Lied aus „Dirty Dancing“ – und ausgerechnet das finde ich gar nicht so gut. Das von mir verlinkte Beispiel geht mir weitaus mehr unter die Haut und lässt mich wieder einmal bedauern, dass ich selbst eine hohe Stimme habe, nix mit Mit-/Nachsingen…
„Hoch oder tief? Egal!“, würde die Italienierin Mina sagen bzw. hätte sie zu aktiven Zeiten gesagt. Ihre Stücke sind nicht unbedingt mein Geschmack, aber rein technisch ist sie beeindruckend, kann man nicht anders sagen.
Meine Favoritin kommt jedoch passend zu meinem männlichen Favoriten Yehoram Gaon aus Israel – Esther Ofarim. Ich mag sie im Grunde am liebsten auf Hebräisch, ausgewählt habe ich aber ein französisches Beispiel aus ihrer Jugendzeit.
Ich wünsche allen ein wohlklingendes Wochenende! :)


2 Antworten auf „Mund auf!“


  1. 1 Conny 05. April 2014 um 20:57 Uhr

    Na, das passt ja! Esther Ofarim und Yehoram Gaon treten am 17.06. zusammen in Israel auf!
    http://esther-ofarim.de/jerusalem2014.htm

  2. 2 Fiammetta de Bornelh 06. April 2014 um 8:43 Uhr

    Ja, das ist lustig. :) Ich habe mir beim Schreiben gar keine Gedanken darüber gemacht, ob die beiden schon einmal zusammen aufgetreten sind.

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