Archiv für April 2014

Buu-Huu!

Nach einiger Zeit habe ich heute wieder einmal ein Zitat für euch.
Zu meinem Geburtstag vor einigen Wochen bekam ich von meiner slowenischen Freundin eine Anthologie von Erzählungen aus ihrem Land geschenkt, Zu zweit nirgendwo – Neue Erzählungen aus Slowenien, herausgegeben von Aleš Šteger und Mitja Čander (Frankfurt am Main, 2006). Das Buch ist wunderschön giftgrün und durfte daher in einem älteren Post auch schon einmal mit aufs Bild… Am besten gefiel mir die Geschichte Geister sind Schrödingers Katzen von Maja Novak (ich hätte den Nachnamen aus polnischer Gewohnheit auf der ersten Silbe betont, wurde aber von meiner Freundin belehrt, dass es die zweite sein muss), übersetzt von Erwin Köstler, aus der ich jetzt einen längeren Abschnitt zitieren werde… (mehr…)

HomoSEXualität?

Schon seit Monaten hege ich den Plan, einen Artikel zu einem bestimmten Thema zu schreiben (sogar schon länger, als ich überhaupt einen eigenen Blog habe, früher wäre es dann wohl ein Gastbeitrag für die Herberge geworden…) und habe es bisher nicht getan, da ich keine Lösungsvorschläge für das Problem und keine Antworten auf meine eigenen Fragen habe, ich kann einfach nur beschreiben, was ich da und dort beobachtet habe. Das Thema könnte man als „Reduzierung von Homosexualität auf Sex“ bezeichnen. (mehr…)

Die Ohren gen Osten

„Gottes ist der Orient, Gottes ist der Okzident“ lehrt uns ein Stück von Robert Schumann mit Text von Goethe, das ich vor nicht allzu langer Zeit zum ersten Mal hörte. In den letzten Tagen habe ich mich mit meinen Ohren viel im Orient aufgehalten, in den ich auf zwei Wegen gelangte, einem sizilianisch-arabischen und einem spanisch-jüdischen. Meine CD-Sammlung hat sich nämlich wieder einmal um zwei Exemplare vergrößert, diesmal sind Daughter of the spring von Mor Karbasi (2010) und Il fiore splendente von Etta Scollo (2008) neu hinzugekommen. (mehr…)

Freude zum Aufpinseln

Ich schminke mich nicht viel, habe aber seit vielen Jahren eine Schwäche für Nagellack. Der heutige Post soll dieser wunderschönen Nebensache gewidmet sein. (mehr…)

Zweig in Frankreich

Irène Némirovskys Wiederentdeckung liegt mittlerweile schon 10 Jahre zurück (2004 wurde die unvollendete Suite française in Frankreich posthum veröffentlicht), meine Bekanntschaft mit ihr ist jüngeren Datums. Sie begann mit eben diesem Werk, d.h. mit seiner deutschen Übersetzung von Eva Moldenhauer, die anlässlich des Welttags des Buches am 23.4.2012 zu mir fand. Das Werk hinterließ bei mir einen gewissen Eindruck, ich fragte mich unwillkürlich, wie ich mich selbst in einer extremen Situation wie einer Flucht verhalten würde, wie sehr ich mich für mein eigenes Wohl oder das der anderen einsetzen würde.
Vor einigen Monaten lieh ich mir aus der Bibliothek David Golder (diesmal die Originalversion) aus und musste beim Lesen unwillkürlich an eine bestimmte Novelle von Stefan Zweig denken. Nun habe ich gerade Les vierges et autres nouvelles (Paris, 2009) gelesen und auch in dieser Sammlung hier und dort Zweigisches gefunden. Die Sache beschäftigt mich so sehr, dass ich ihr jetzt einen Artikel widme. (mehr…)