Archiv für März 2014

La langue polonaise ? Un koszmar !

Ich bin ja im Moment wieder dabei, Polnisch zu lernen und mir sind wiederum die vielen Wörter aufgefallen, die aus dem Französischen stammen, aber meistens schwer als französisch zu erkennen sind, da sie graphisch integriert sind, d.h. nach den polnischen Rechtschreibregeln geschrieben werden. Viele Pol_inn_en wissen selbst nicht, dass diese Wörter französischer Herkunft sind; ich erinnere mich noch, dass eine meiner früheren Lehrerinnen immer sagte „Ach wirklich?“, wenn ich freudig ausrief „Oh, dieses Wort werde ich mir gut merken können, es ist nämlich französisch!“ (mehr…)

Verhinderte Epikureerin trifft fiese Slawistin

So, ich habe Ragazze mancine (Torino, 2013) zu Ende gelesen und hatte ja angekündigt, mich zu Stefania Bertolas neuestem Werk noch gesondert äußern zu wollen.
Ich weiß nicht recht, wo ich anfangen soll und würde sagen, dass das nicht ausschließlich an mir liegt, sondern auch typisch für die Bücher der Autorin ist – jedes Mal hat man es mit einem fröhlichen Wooling an Personen und Handlungssträngen zu tun und das Gesamtbild lässt sich jemandem, der das Buch noch nicht selbst gelesen hat, nur schwer vermitteln. (mehr…)

Der Großstadtlärm von Tokio

So, es ist so weit – mein erster Artikel über einen Film. Ich wusste, dass er früher oder später kommen würde.
Gestern Abend war ich im Kino und habe Like someone in love gesehen, einen Film von Abbas Kiarostami. Der Regisseur scheint recht berühmt zu sein, ich kannte ihn aber überhaupt nicht, ebenso wenig wie die Schauspieler. Der Wunsch, mir den Film anzuschauen, wurde vom Plakat geweckt, das mich ebenso wie die kurze Beschreibung, die ich las, an Au revoir, Taipei (von wem? Ich erinnere mich nicht) denken ließ. Das Werk stellte sich dann als völlig anders als ich gedacht hätte heraus, es hat mich nicht verzaubert, ich werde es aber auch nicht so schnell vergessen. (mehr…)