Archiv für Februar 2014

Vielsprachig oder was?

In meiner kurzen Selbstbeschreibung kommt u.a. das Wörtchen „polyglott“ vor. Als ich es verwendete, wollte ich es in der schlichten Bedeutung „mehrere Sprachen beherrschend“ verstanden wissen. Es gibt aber auch eine Community von Polyglots (englisch, mit nur einem t), die ich zwar interessant finde, der ich mich jedoch nicht zugehörig fühle. Im Folgenden möchte ich versuchen, den Grund zu erklären. (mehr…)

Drum wollen wir Stefanias Lob besingen…

„Sie schenkt uns schon das Paradies hinieden,
Nimmt manche Lebenssorge von uns ab,
Drum wollen wir der Träne Lob besingen,
Bis unsre letzte rollt vom Aug herab.“
So heißt es in „Lob der Träne“ von Ernst Pepping. Die Stelle mit dem Rollen passt in meinen Zusammenhang natürlich nicht, aber mir das irdische Paradies geschenkt und mich meine Sorgen vergessen lassen hat Stefania Bertola mehrfach, ja. Schon seit Tagen hatte ich mir vorgenommen, einen Artikel zu ihrem Lobe zu schreiben und nun fand ich gestern in der Bibliothek zufällig ihr neuestes Werk (von dessen Existenz ich noch gar nichts wusste, ich hatte nicht so bald mit Nachschub gerechnet), Ragazze mancine. Ich habe es mitgenommen, aber noch nicht hineingeschaut, vielleicht werde ich mich später noch gesondert dazu äußern, hier nun erst einmal etwas über ihre mir seit Jahren vertrauten älteren Bücher. (mehr…)

Ratten an Quantitätenkollaps verendet

Einen Artikel zu schreiben, in dem ich meine Lieblingswörter in verschiedenen Sprachen vorstelle, habe ich mir schon vorgenommen, als dieser Blog geboren wurde. Nun soll es so weit sein. (mehr…)

Der Name ist’s, der Menschen zieret…

…Weil er das Erdenpack sortieret.
Bist du auch dämlich, schief und krumm,
Du bist ein Individuum.

Diese Verse stammen von Tucholsky und ich fand sie mit 12 Jahren wahnsinnig witzig. Doch hélas, ich habe den von meinen Eltern ausgewählten Vornamen nie als Zierde empfunden, eher als Last und Ärgernis. So groß war der Ärger, dass ich schließlich den Weg der öffentlich-rechtlichen Namensänderung ging und da sich zu diesem Thema im Internet wenig Erfahrungsberichte finden und es auch einfach nicht so viele Menschen zu geben scheint, die ihren Namen ändern, möchte ich meine Geschichte an dieser Stelle erzählen. (mehr…)

Aufgewärmt schmeckt manchmal besser

Schlechte Coverversionen von Liedern kennen wir alle zur Genüge und wahrscheinlich hat jeder Mensch da seine persönlichen Hasskandidaten – ich ertrage z.B. Dieter Thomas Kuhns Version von „Über den Wolken“ nicht. Es gibt aber auch Cover, die mindestens genauso gut wie das Original sind und ein paar davon möchte ich heute vorstellen. (mehr…)