So klingt Zentralasien!

Wollen wir den frischgeschlüpften Blog doch nochmal ein wenig füttern, bevor das Jahr zu Ende ist…
Heute möchte ich ein paar Künstler / Bands aus Zentralasien vorstellen. Vielleicht mache ich das Gleiche irgendwann später mit anderen Regionen oder Ländern noch öfter und es wird eine Serie daraus, mal schauen.

Beginnen wir mit Sogdiana, geboren 1984 in der usbekischen Hauptstadt Taschkent. Sie singt in verschiedenen Sprachen, darunter russisch, und soll in Russland sehr populär sein.
Mir gefällt von ihr besonders der auf Usbekisch gesungene Titel „Netay“, sowohl das Stück an sich als auch das Video haben was:
http://www.youtube.com/watch?v=0XduitYTYJg

Bewegen wir uns weiter in das neuntgrößte Land der Erde: Kasachstan. Der Künstler, den ich hier vorstellen möchte, kommt von weit her, ist im Land aber sehr populär geworden. Die Rede ist von Son Pascal, der aus Italien stammt, eine Zeitlang in London gelebt hat und nun in Kasachstan heimisch geworden ist. In seinem Lied „You should speak Kazaksha“ fordert er dazu auf, die Landessprache Kasachisch (die mit dem Russischen konkurrieren muss) öfter im Alltag zu verwenden. Sowohl der gemeinsam mit dem einheimischen Rapper Gallardo aufgenommene Titel als auch das Video machen einfach gute Laune…
http://www.youtube.com/watch?v=yc8hdmHK7eA

Gute Laune haben ganz offensichtlich auch die Kirgisen. Über das Duo Non-Stop habe ich so gut wie keine Hintergrundinformationen, aber ihr Titel „Kyzdar ay, Baldar ay“ ist ein echter Ohrwurm und das Video ein Augenschmaus – der Wechsel zwischen traditioneller und moderner Kleidung gefällt mir ausgesprochen gut. Traditionell ist übrigens auch das Saiteninstrument, das am Anfang und zwischendrin zu hören ist – es heißt Komuz.
http://www.youtube.com/watch?v=dPDHb3W8T6s

Obwohl Kirgisistan so klein ist, hat es musikalisch einiges zu bieten. Unbedingt erwähnen muss ich Kanykei, die momentan populärste weibliche Solokünstlerin. Einige ihrer Stücke gefallen mir sehr gut, aber den größten Suchtfaktor hat für mich eindeutig „Sagadam“ aus dem Soundtrack zu „Salam New York“, einem Film über einen kirgisischen Auswanderer in… nun, wo wohl.
http://www.youtube.com/watch?v=l9vIkfHB0×0

Das war jetzt immer noch zu wenig Kirgisisch? Dagegen lässt sich etwas tun und zwar mit einem einfachen Klick auf den Blog von Kirstin: http://ivorypomegranate.com/ Diese junge Dame stammt aus den USA, lebt seit einigen Monaten in Belgien und war davor längere Zeit in Kirgisistan. Einfach die Kategorie „Kyrgyz Music Friday“ auswählen und freuen. :)


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