Jemand zu Hause?

In den letzten Monaten habe ich auf diesem Blog immer weniger Posts bzw. immer seltener etwas veröffentlicht. Dies liegt kurz gesagt zum einen daran, dass mir die Themen ausgehen, und zum anderen daran, dass ich weniger Zeit habe. Als ich angefangen habe, hier zu schreiben, habe ich mir gar kein Ziel gesetzt, wie viel es werden oder wie lange es gehen sollte, insofern finde ich das selbst gar nicht so tragisch.
Gelegentlich wird in Zukunft sicherlich noch etwas kommen. Kommentare werden auch weiterhin freigeschaltet und E-Mails beantwortet, ich habe meine virtuellen Zelte hier nicht abgebrochen, nur halte ich mich meistens anderswo auf.

Wie die Rinde ohne Stamm

In Bezug auf den Chevalier de la Charette von Chrétien de Troyes habe ich ja schon einmal von der Vorstellung gesprochen, dass sich das Herz eines Menschen vom Körper trennen und bei der geliebten Person aufhalten kann. Im Cligès des gleichen Autors, den ich ja gerade (na gut: immer noch) lese, zieht sich das Motiv durch weite Teile des Texts und erreicht an der Stelle, wo Cligès und Fenice einander endlich ihre Gefühle gestehen, sozusagen seinen Höhepunkt. Weil mich die Sache so interessiert, möchte ich meine Erkenntnisse hier festhalten. (mehr…)

Alt- und Mittelfranzösisch :)

Jaaa, sie lebt noch – und plant für demnächst auch wieder einen längeren Post über ihre weitere Lektüre des Cligès.
Heute nun erst einmal ein kleines Sammelsurium. (mehr…)

Zwei neue asexy Blogs

Es ist wieder Asexual Awareness Week!
Meine gute Tat anlässlich dieser Woche soll es gewesen sein, in der Rubrik „Über Asexualität“ meine Blogroll ein wenig zu aktualisieren – Neuzugänge sind Gedankengänge eines Asses und Lass uns reden….
Ich sehe, dass einige Menschen, die auf diesen Blog gelangen, hier Texte zu meiner Orientierung suchen (zumal wenn sie von meinem mittlerweile schon drei Jahre alten Brigitte-Artikel kommen, der vor einigen Monaten nochmal hochgepusht wurde – ja ja, Mademoiselle de Bornelh ist inzwischen schon 32 und nicht mehr 29) und so viel Interessantes habe ich da sicherlich gar nicht zu bieten. Klickt lieber auf die Links in diesem Post, da findet ihr jede Menge frischer Gedanken.

Küsse wie Brandzeichen

In den letzten Tagen habe ich wieder einmal Ungeduld des Herzens von Stefan Zweig gelesen, den einzigen Roman des Autors, der zu dessen Lebzeiten erschien. Es geht, kurz gesagt, um einen jungen Leutnant, der sich mit der reichen Familie eines gelähmten Mädchens anfreundet. Sie verliebt sich in ihn, er ist von ihren Gefühlen überfordert und kann sie auch deshalb nicht erwidern, weil er Edith aufgrund ihrer Behinderung nicht als vollwertige Frau wahrnimmt. Von ihrer Zuneigung erfährt er ganz plötzlich, als sie ihn mit einem Kuss überrumpelt. An dieser Stelle heißt es: (mehr…)



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