Viereinhalb Menschen und eine Schildkröte im Urlaub

Als ich das letzte Mal durch die Regalwälder meiner Stammbibliothek wanderte, fiel mein Blick auf einen Namen – Ronja von Rönne. Irgendetwas klingelte, ich meine mich zu erinnern, dass sich vor nicht allzu langer Zeit irgendwelche Leute über sie aufgeregt haben und dass es irgendetwas mit Feminismus zu tun hatte. Um was es ging, weiß ich nicht mehr. Das Buch, Wir kommen, wurde zusammen mit ein paar anderen in meine Tasche gestopft, weil die ersten paar Seiten ganz spannend klangen, und inzwischen habe ich es gelesen. Für eine gründliche Rezension fehlt mir momentan aus verschiedenen Gründen die Zeit und ich habe auch extra nichts weiter über die Autorin oder das Werk gelesen, um ganz unvoreingenommen meine Meinung absondern zu können. (mehr…)

So klingt … ähm, Nordeuropa

Mit Ländern nördlich von uns und deren Sprachen hat mich nie sehr viel verbunden. In meiner Studienzeit hatte ich einige Bekannte, die begeistert Schwedisch lernten – ich zog es vor, mit dem Polnischen zu kämpfen. Mit dem ganzen Körper (und nicht nur mit den Ohren) bin ich nie nördlicher gekommen als bis Kopenhagen. Einige musikalische Highlights stehen da aber doch neben dem Polarstern … (mehr…)

Kentum schwer, Satem schön – oder so

Zwei Bloggerkolleginnen haben in der letzten Zeit darüber geschrieben, was für Suchbegriffe so zu ihren Websites führen. Ich kann es ihnen leider nicht gleichtun, weil bei Blogsport nirgendwo zu sehen ist, was die Leute, die bei mir landen, in Suchfelder eingegeben haben – d. h. doch, bei den sog. Referers sehe ich unter „Refering URL“ manchmal so etwas wie „Google: Bester Erdbeerkuchen“ (frei erfundenes Beispiel). Meistens steht da aber nur „Google“, „DIRECT“ und sowas – wovon es abhängt, wann Suchbegriffe angezeigt werden, habe ich noch nicht herausgefunden. Was ich dagegen sehe, sind Tendenzen in Hinblick auf die Posts, zu denen sich am häufigsten Leser_innen verirren. Die gefühlten Top 3 sind: (mehr…)

Aktualisierung der Blogroll und ein wenig Salat

Ich habe in meiner Blogroll ein wenig aufgeräumt, habe Altes entfernt, das schon lange nicht mehr aktualisiert wurde (wobei ich auch vieles behalte, obwohl seit dem letzten Post schon einige Zeit vergangen ist, weil die alten Einträge noch immer wichtig, lustig oder was auch immer sind), und Neuentdecktes hinzugefügt. Bei den Neuzugängen handelt es sich konkret um:
WanderNatur. Hier findet ihr viele hübsche Fotos von Reisen aus Deutschland, Europa und der Welt und bei zumindest einer Knipsaktion war ich persönlich dabei. :)
What about tofu ? Auf diesen französischsprachigen Blog wurde ich durch einen dort veröffentlichten Artikel über Asexualität aufmerksam, er hat aber noch viel mehr zu bieten, u. a. (vegane) Rezepte und Bastelideen. Der Schreibstil der Betreiberin bereitet mir einfach gute Laune.
Dazu serviere ich noch zwei interessante Links:
Hier geht es zu einem Kurzporträt der Übersetzerin Eveline Passet, die 2017 das Zuger Übersetzer-Stipendium erhielt.
In diesem Interview erfährt die geneigte Leserin mehr über die sprachliche Situation in Südtirol und zwar aus der Sicht der jungen Generation.

Wenn Chrétien Science Fiction geschrieben hätte

Ich lese immer noch zusammen mit jemand anderem den Cligès von Chrétien de Troyes, mittlerweile sind wir ungefähr in der Mitte angekommen. Unser Titelheld hat inzwischen Fenice kennengelernt, die ihm auf den ersten Blick ebenso gefallen hat wie er ihr. Die beiden sind die Auserwählten ihres jeweiligen Volks, das spüren sie und das bemerken auch alle anderen – wie zwei Sonnen erleuchten sie bei ihrer ersten Begegnung den großen Raum. Fenice weiß nicht recht, wie ihr geschieht, und vertraut sich ihrer zauberkundigen Amme Thessala an (Vers 3024 ff.): (mehr…)